Inselerkundungen – Teil 1 (Westküste)

Wer nach Madeira fliegt, sollte sich auch Zeit nehmen, die wunderschöne Vulkaninsel zu erkunden. Möglichkeiten gibt es hierfür einige, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Nach ein paar allgemeinen Tipps stellen wir euch einige Ziele an der Westküste Madeiras vor.

  1. Öffentlicher Nahverkehr führt zu diversen Zielen auf der Insel. So werden Fahrten unter anderem nach Santana oder Porto Moniz angeboten.
  2. Im Hotel lassen sich in der Regel Ausflüge buchen.
  3. An jeder Ecke werden Ausflüge beworben, angepriesen angeboten.
  4. Auto mieten. Der nächste Autovermieter ist gleich um die Ecke 😉

Als Fans von Idividualreisen haben wir uns (natürlich) für Variante 4 entschieden. Der öffentliche Nahverkehr war uns dann doch zu umständlich zu erforschen und verstehen.Zumal die Busse auf Madeira nicht gerade vertrauenserweckend sondern eher nachkriegsmäßig anmuten. Wer die Insel erkundet muss sich auf viele Serpentinen und Höhenmeter einstellen.

Hier ein Überblick über lohnenswerte und weniger lohnenswerte Attraktionen.

Camara de Lobos

Dieses kleine Fischerdörfchen unweit von Funchal entfernt, lässt sich in kürzester Zeit mit dem Auto erreichen. Auch die roten und gelben Hop on Hof Off Busse machen hier halt. Der kleine Hafen mit den vielen bunten Fischerbooten wirkt idyllisch, das Meer strahlt in schönstem blau. (Hobby-)Maler versammeln sich überhalb des Hafens um die Idylle bunt auf Papier festzuhalten. Fischer sitzen am Platz und spielen Karten, hier wird nur Nachts geangelt.

Empfehlung: Unbedingt!

Zeit zum Einplanen: 30 bis 60 Minuten

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Fischer beim Kartenspielen in Camara de Lobos
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Bunte Fischerboote

 

Cabo de Girao

Wer die Westwüste auf dem Plan hat, findet als nächstes Ziel Cabo de Girao auf der Route. Hierbei handelt es sich um Madeiras höchste Steilklippe. Ein gläsener Skywalk führt über die Klippe. Der Ausblick ist herrlich. Menschen gibt es natürlich auch reichlich. Von Funchal fährt auch ein Bimmelbähnchen hierher.

Zeit zum Einplanen: 15 Minuten

Empfehlung: Kann man gut mitnehmen

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Calheta

Den nächsten Stopp haben wir in Calheta gemacht. Bekannt ist dieses kleine Örtchen für seine Zuckerrohrfabrik in der im Frühjahr nach der Zuckerrohrernte aus selbigem Schnaps und Likör hergestellt wird. Die Fabrik ist zur Besichtigung und zur Schnapsverkostung ganzjährig geöffnet, aber bei Stillstand der Maschinen sehr unspektakulär, wirkt fast verlassen und unheimlich. Wer die Hauptstraße Richtung Promenade fährt, sollte auf der rechten Seite nach einem Parkplatz und der Fabrik mit einem kleinen Schlot Aussicht halten, da die Fabrik sehr unscheinbar ist. Sämtliche Getränke (Rum, Poncha etc.) können hier für 60 Cent das Stamperl verkostet werden. Das Einkaufen der Köstlichkeiten ist ebenfalls möglich.

Calheta hat im Übrigen auch künstlich angelegte Sandstrände. Wem der Sand schon abgeht, kann hier einen Stopp machen.

Zeit zum Einplanen: 15 bis 30 Minuten (je nachdem wie viel man verkosten will und wie viel Interesse an den Maschinen besteht)

Empfehlung: Die Fabrik kann man anschauen, extra deshalb hinfahren muss nicht sein. Wenn die Fabrik aktiv ist, sieht das sicher anders aus.

Ponta do Pargo

Unser letztes Ziel und Highlight der Westküste war der Ponta do Pargo. Hier befindet sich ein Leuchtturm am westlichsten Zipfel Madeiras. Der Leuchtturm ist klein und unspektakulär ganz im Gegensatz zum Blick der sich hier bietet. Die Bilder sollen für sich sprechen.

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Zeit zum Einplanen: 15 bis 30 Minuten

Empfehlung: Unbedingt

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