Inselerkundungen Teil 2 (Pico do Arieiro & Santana)

Pico do Arierio

Der zweite Ausflug führte uns zunächst ins Landesinnere, mit dem Pico do Arieiro – dem dritthöchsten Berg Madeiras mit 1818 Metern Höhe – als Ziel. Sepentinen führten uns immer höher und immer höher. Bald schon, bot sich uns ein fantastischer Ausblick, der mehr erhoffen ließ.

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Auf dem Weg zum Gipfel

Wer zum Pico do Arieiro möchte, sollte sich auf jeden Fall Vormittags Zeit dafür nehmen. Wir waren um die Mittagszeit dort und es zogen schon die ersten Wolken auf. Nachmittags soll laut Reiseführern oftmals nicht mehr viel Sicht vorhanden sein.

Vom Gipfel aus hat man beeindruckende Panoramen vor sich. Hier beginnt auch die Wanderung zum höchste Berg Madeiras, dem Pico Ruico. Die anspruchsvolle Strecke steht auf jeden Fall auf dem Plan, sollten wir wieder nach Madeira kommen.

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Blick vom Gipfel des Pico do Arieiro

Zeit zum Einplanen: Die Auffahrt dauert von Funchal dauert eine gute halbe bis dreiviert Stunde. Wer nur den Ausblick genießen und fotografieren möchte sollte etwa 15 bis 20 Minuten einplanen.

Empfehlung: Unbedingt

Santana

Die Sepentinen wieder abwärts brachten uns zu unserem zweiten Ausflugsziel des Tages, nach Santana. Das kleine Örtchen ist bekannt für seine Santanahäuschen: bunt bemalte Häuschen, die früher als Schlaf- und Wohnstätten für arme Familien galten, wurden im winzigen Zentrum neben des Rathauses für Touristen wieder aufbereitet und wunderschöne bemalt. In den Häuschen befinden sich inzwischen kleine Shops für Besucher. Im ganzen Ort sieht man immer wieder verstreut Santanahäuschen, die meisten allerdings weniger liebevoll hergerichtet und teilweise auch schon sehr verfallen.

Zeit zum Einplanen: Für einen Fotostopp an den Häusern benötigt man nicht mehr als 10 bis 15 Minuten

Empfehlung: Hübsch sind die Santana Häuschen auf jeden Fall. Nur deshalb hinfahren lohnt sich nicht. Ein kleiner Abstecher wenn man auf dem Weg ist, oder die Kombination mit z. B. einer Levada Wanderung sind lohnenswert.

Levada Wanderung

Die Gegend um Santana bietet auch wanderlustigen Urlaubern verchiedene Möglichkeiten. Die bekannteste Levada Wanderung in dieser Gegend dürfte die Wanderung zum grünen Kessel Caldeirão Verde sein. Auch diese steht auf dem Plan für einen weiteren Madeira Besuch. Wir haben uns an diesem Nachmittag für eine leichte, 2,2 km lange Wanderung entschieden. Unsere beiden Reiseführer (ADAC und Marco Polo) hatten diese besondern hervorgehoben. Problem war hierbei nur den Startpunkt zu finden, denn im Internet war diese Wanderung nicht explizit nachlesbar und die Reiseführer waren eher irreführend. Nach einigem auf und ab und hin und her haben wir dann den Ausgangspunkt gefunden. Die Wanderung ist einfach, gemütlich und ruhig und dauert für Hin- und Rückweg etwa eine Stunde.

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Wanderkarte

Wie kommt man nun zum Ausgangspunkt? Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man fährt nach Queimadas. Hier befindet sich auch der Start dem Levada Wanderung Caldeirão Verde. Bei einem Forsthaus kann man parken. Und hier ist die Crux. Der Weg ist hier nicht ausgeschrieben und vor dem Start haben Autos geparkt, sodass der Weg nicht erkennbar war. Dieser startet auf der Gegenüberliegenden Seite des Forsthauses. Der Weg ist mit einem Durchfahrt verboten Schild und einem Wegweise zum Pico das Pedras gekennzeichnet, aber nur sichtbar, wenn kein Auto davor parkt. Die zweite Möglichkeit ist, die Straßen zum Pico das Pedras hochzufahren. Nach einiger Zeit kommt auf der rechten Seite ein Schild das auf einen Wanderweg nach Queimadas hinweist. Hier rechts abbiegen. Man kommt nun zu einem kleinen Parkplatz der vor einigen Jahren, zu einem langsam verfallenden Feriendorf gehört hat. Dort beginnt die Wanderung.

Laut Reiseführer war dies auch mal ein für blinde geeigneter Weg, da dieser mit Handläufen versehen wurde. Davon ist leider nicht mehr viel übrig geblieben..

Zeit zum Einplanen: Eine Stunde für die Wanderung. 15 bis 20 Minuten Fahrtzeit von Santana, vorausgesetzt man findet den Weg sofort 😉

Empfehlenswert: Wer schon in der Gegend ist und nicht meht mehr zu viel Zeit übrig hat oder gerne kurze, gemütliche Strecken läuft, kann hier guten Gewissens einen Abstecher machen.

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